PRP

Nach eingehender k√∂rperlicher Untersuchung ergeben sich √ľberzuf√§llig h√§ufig die √úbergangsb√§nder zwischen Kreuz und Becken als Ausgangsort chronischer Kreuzschmerzen. Ursache ist oft eine Lockerung oder eine √úberlastung im Rahmen einer inkoordinierten Haltung des Patienten.

Mit der Anwendung von Eigenblutanteilen, welche eine hohe Konzentration an Wachstumsfaktoren (PRP) enthalten, können beschleunigte Heilprozesse an den betroffenen Bändern eingeleitet werden, durch deren Festigung sie zur Schmerzlinderung beitragen.

In der Regel reicht eine Behandlung bei einseitiger Schmerzsymptomatik. Gelegentlich folgt eine zweite Therapie nach drei Monaten.

Bis zu 6 Wochen benötigt der Heilvorgang, der eine Festigung der behandelten Gewebe beabsichtigt. Anders als bei Therapie mit Kortison oder NSAR (z.B. Ibuprofen) tritt bei der Proliferationstherapie mit PRP Schmerzlinderung nicht sofort ein, ist aber bei verzögertem Eintreten nachhaltiger zu beobachten.

Das Ein√ľben von speziellen haltungsstabilisierenden und – korrigierenden √úbungen ist als flankierende Ma√ünahme essentiell.

Eigenblutanwendungen mit hohem Anteil an Wachsstumsfakoren können auch zur Heilung von Gewebeverletzungen oder in der Therapie chronischer Sehnenreizungen ( z.B. Tennisellenbogen, Achillessehnenreizungen) und bei Arthrose eingesetzt werden.

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